Syrerinnen und Syrer in Essen – wissenschaftliche Studie zu verschiedenen Lebensbereichen

Dr. Martina Sauer

(Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung)

Seit 2015 sind mehr als 12.000 Menschen aus Syrien nach Essen gekommen, um hier Schutz und vielleicht eine neue Heimat zu finden. Nach der ersten Phase des Ankommens und der Orientierung erfolgt nun die Eingliederung in das alltägliche Leben.

Die Stadt Essen möchte die Menschen in ihren Bemühungen um gesellschaftliche und berufliche Teilhabe unterstützen. Dazu fehlen ihr aber wichtige Informationen über die Lebenssituation und die Wünsche der Zugewanderten aus Syrien: Wie ist die Wohn- und Familiensituation? Über welche Kontakte verfügen die Menschen? Welche beruflichen Vorstellungen und Voraussetzungen bestehen? Wie sind die Erfahrungen mit Unterstützungsmaßnahmen und Institutionen? Wo werden weitere Angebote gewünscht?

Im Auftrag der Stadt Essen und mit Förderung des Landes Nordrhein-Westfalens führt das Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) eine wissenschaftliche Befragung der syrischen Zugewanderten in der Stadt Essen durch. Ziel der Befragung ist, anhand der Ergebnisse bedarfsgerechte Maßnahmen zur Unterstützung der Integration herauszuarbeiten. Die mündliche und mehrsprachige Befragung ist eingebettet in eine Analyse des Forschungsstandes und wird flankiert durch die Auswertung von vorhandenen Verwaltungsdaten der Stadt.

Projektmitarbeit: Dr. Anna Mratschkowski | Büsra Dursun
Förderung: Stadt Essen | MKFFI NRW
Laufzeit: 01/2020 – 12/2020
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Kooperationen

Kommunales Integrationszentrum der Stadt Essen