Sprachsensible Schulentwicklung

Prof. Dr. Isabell van Ackeren
(Fakultät für Bildungswissenschaften | Institut für Pädagogik)

Das Projekt „Sprachsensible Schulentwicklung“ unterstützt den Erwerb der Bildungssprache insbesondere von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, um den Bildungserfolg und letztlich gesellschaftliche Teilhabe zu unterstützen.

Gegenstand der wissenschaftlichen Begleitung ist die Bestandsaufnahme und Analyse des Schulentwicklungsprojekts in seinen Ausgangsbedingungen, Prozessen und Wirkungen. Im Fokus stehen die Klärung der Implementationsprozesse und -bedingungen unter Berücksichtigung der professionellen Verzahnung der Einrichtungen in den Netzwerken, die Entwicklung der Innovationsorientierung der beteiligten Akteur*innen sowie die Qualitätsverbesserung des bildungssprachförderlichen Unterrichts. Der erwartete Ertrag liegt in der datengestützten Herausarbeitung von Gelingensbedingungen der sprachförderbezogenen Schulentwicklung und der Identifizierung geeigneter Förderkonzepte, insbesondere auch unter der Perspektive des Transfers der wissenschaftlichen Erkenntnisse in ein großes landesweites Schulnetzwerk zur sprachsensiblen Schul- und Unterrichtsentwicklung.

Projektmitarbeit: Denise Demski | Dr. Kathrin Racherbäumer
Förderung: Stiftung Mercator
Laufzeit: 08/2013 – 10/2016
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Kooperationen

Externe Kooperationen:
Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LAKI)
Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW

Publikationen

Demski, D./Racherbäumer, K. /Ackeren, I. van (2016): Heterogenität und Mehrsprachigkeit wertschätzen. Befunde aus der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts Sprachsensible Schulentwicklung. In: UNIKATE 49 (Universität Duisburg-Essen), S. 68-77.