Prof. Dr. Sybille Stöbe-Blossey
(Fakultät für Gesellschafts-wissenschaften | Institut Arbeit und Qualifikation)

Die Diskurse um einen „neuen Wohlfahrtsstaat“ (Esping-Andersen 2002) und einen „dritten Weg“ (Giddens 2001) haben den Bedeutungszuwachs von vorbeugender Sozialpolitik gefördert, die Vorsorge und Inklusion in den Mittelpunkt stellt. Dabei stellt vor allem Bildung einen Schlüsselfaktor dar, um Armut und Exklusion entgegenzuwirken und für das Individuum Voraussetzungen für Teilhabe und selbstbestimmtes Leben zu schaffen. Ziel der Studie ist u.a. die Identifizierung von Gelingens-und Engpassfaktoren für Kooperation und von Handlungsoptionen und erlaubt zudem Rückschlüsse im Hinblick auf Kooperation als Strategie vorbeugender Sozialpolitik. Als empirisches Beispiel wird ein Anwendungsfeld herangezogen, das aktuell von hoher gesellschaftlicher Relevanz ist, nämlich die Vorbereitung jugendlicher Flüchtlinge auf den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf.

Projektmitarbeiter: Dr. Karola Köhling
Förderer: Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW und das Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW)
Laufzeit: Sept. 2016 – Aug. 2018