German Emigration and Remigration Panel Study (GERPS)
Prof. Dr. Marcel Erlinghagen
(Fakultät für Gesellschaftswissenschaften | Institut für Soziologie)

Internationale Migration hat sich in den wissensbasierten westlichen Industriegesellschaften zu einer wesentlichen Bedingung ökonomischen Wachstums entwickelt und gewinnt auch auf individueller Ebene zunehmende Bedeutung für die Verteilung sozialer Positionen und Lebenschancen. Ziel des Forschungsprojektes ist es, am Beispiel der Auswanderung aus Deutschland und der Rückwanderung nach Deutschland die individuellen Konsequenzen internationaler Migration für den weiteren Lebensverlauf zu untersuchen.

Das Projekt untersucht die Konsequenzen internationaler Migration entlang von vier Dimensionen des Lebensverlaufs: Erwerbstätigkeit und Einkommen, Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit, Partnerschaft und Familie sowie soziale Beziehungen und gesellschaftliche Partizipation. Während sich die Migrationsforschung traditionell auf die Untersuchung der Integration von Zuwanderer*innen in die Aufnahmegesellschaft konzentriert hat, werden die Konsequenzen der Mobilität in der German Emigration and Remigration Panel Study insbesondere durch einen Vergleich mit der nicht-mobilen Bevölkerung der Herkunftsgesellschaft sowie als Ergebnisse individueller Lebensverläufe untersucht.

Projektmitarbeit: Dr. Jean Philippe Décieux | Lisa Mansfeld
Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Laufzeit: 03/2018 – 03/2021
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Kooperationen

Externe Kooperation:
Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) (Prof. Dr. Norbert Schneider, Co-Projektleitung)