Ethik der Immigration
Prof. Dr. Volker M. Heins
(Fakultät für Sozialwissenschaften | Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research)
(Kulturwissenschaftliches Institut – KWI)
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Prof. Dr. Andreas Niederberger
(Fakultät für Geisteswissenschaften | Institut für Philosophie)

Das Forschungsprojekt zur Ethik der Immigration zielt auf ein präziseres und adäquateres Verständnis eines globalen Rechts auf Bewegungsfreiheit ab: Wer darf unter welchen Bedingungen kommen oder zurückgewiesen werden? Um diese Frage zu beantworten, soll geklärt werden, ob die Stärke bzw. die Grenzen dieses Rechts von Gründen für Migration oder von Realisierungsbedingungen abhängen und was daraus für die Methode und normative Perspektive einer Ethik der Immigration folgt. In drei Projektphasen wird zu diesem Zweck die politik-, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Forschung zur Migration hinsichtlich ihrer normativen Bedeutung analysiert. Die Arbeitshypothese ist dabei, dass sich ein Recht auf Bewegungsfreiheit nur unter Berücksichtigung der empirisch zu erfassenden Gründe für Migration und für deren Einschränkung angemessen verstehen lässt.

Projektmitarbeit: Johanna Gördemann
Förderung: 
Mercator Research Center Ruhr (MERCUR)
Laufzeit: 10/2015 – 03/2018
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Weitere Projektinformationen:

Kooperationen

Externe Kooperationen:
Prof. Dr. Corinna Mieth (Ruhr-Universität Bochum)
Prof. Dr. Christian Neuhäuser (TU Dortmund)