DeZIM-Rassismusmonitoring: Call for Ideas noch bis zum 31. Juli offen

Noch bis zum morgigen Freitag, 31.07.2020 können Projektvorschläge für das Rassismus-Monitoring des DeZIM-Instituts eingereicht werden. Gefördert werden soll in diesem Rahmen Kurzprojekte, die noch im Jahr 2020 umgesetzt werden können.

Bis zum 31.07. können formlose Interessenbekundungen an rassismusmonitoring@dezim-institut.de eingeschickt werden; Abgabefrist für weiterführende Projektskizzen ist der 09.08.2020.

Aus der Ausschreibung:

„Im Fokus des DeZIM-Rassismusmonitorings stehen jene Formen von Rassismus, die gesamtgesellschaftlich besonders relevant sind und für die bisher keine akademische, institutionell abgesicherte Erforschung existiert. […] Im Rahmen dieses Call for Ideas suchen wir am DeZIM-Institut innovative Erhebungsansätze und Forschungsfragen, die im Rahmen des DeZIM-Rassismusmonitorings noch im Jahr 2020 umgesetzt werden können: Diese Kurzprojekte sollen der Erarbeitung von Erhebungsstrukturen dienen (z.B. Apps), als Pilotstudie bestimmte Verfahren, Skalen etc. testen, kurzfristig empirische Ergebnisse beisteuern oder bestehende Erhebungen, die für die Erforschung von Rassismus relevant sind, aufstocken, ohne das im Folgejahr zusätzliche Mittel für die Auswertung oder Anwendung der Instrumente garantiert werden. […] Ziel ist es, rassistische Einstellungen und rassistisches Handeln zu erfassen und sichtbar zu machen sowie Strukturen und Wirkungsweisen herauszuarbeiten. Damit soll die Rassismus-forschung in Deutschland eine institutionelle Verankerung haben, auf deren Basis Forschungsinfrastrukturen bereitgestellt werden sollen, die von vielen anderen Organisationen und Institutionen genutzt werden können.“

Alle weiteren Informationen finden Sie im Call for Ideas.