DeZIM meets taz talk #6 am 14. Juli: Corona und Rassismus

Am Dienstag, 14. Juli 2020, findet um 19 Uhr die sechste Ausgabe der Reihe „DeZIM meets taz talk“ statt.

Unter dem Titel „Corona und Rassismus – Die anderen Risikogruppen“ diskutieren die Teilnehmenden via Livestream über rassistische Entwicklungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und Solidarität in Zeiten der Krise.

In den vergangenen Monaten trat das Phänomen Corona-Rassismus offen in der Gesellschaft zutage. Die Ermordung des Schwarzen US-Amerikaners Georg Floyd durch einen weißen Polizisten, die auf Video festgehalten wurde, hat der Debatte um Rassismus dann weltweit neuen Auftrieb verschafft. Was lässt sich daraus für die Zeit nach Corona lernen? Welche Gruppen sind während der Pandemie besonders gefährdet? Wie können solidarische Allianzen zwischen verschiedenen Gruppen gelingen? Und wie lässt sich struktureller Benachteiligung gerade in Krisenzeiten entgegenwirken?

Im DeZIM meets taz talk #6 diskutieren darüber Urbanistin Noa Ha, Journalistin und Autorin Lin Hierse und Politikwissenschaftler Joshua Kwesi Aikins. Moderiert wird die Diskussion von Daniel Bax (DeZIM-Institut).

Hier geht es zum Livestream via YouTube.

Fragen zum Thema können Sie gern während des Streams über die Chatfunktion stellen oder per E-Mail an veranstaltungen@dezim-institut.de senden.

Im DeZIM meets taz talk diskutieren alle zwei Wochen Wissenschaftler*innen und Gäste zu wichtigen Aspekten der aktuellen Covid19-Krise jenseits von Reproduktionszahlen und Impfstoffen: Wie verstärkt die Pandemie den Rassismus? Welche Auswirkungen hat der Ausnahmezustand, aber auch die Krankheit selbst auf Geflüchtete, Migrant*innen und Minderheiten? Wie verändert der Lockdown politischen Protest?

Die Reihe ist eine Kooperation zwischen dem Deutschen Zentrum für Integrationsforschung (DeZIM-Institut) und der taz.

Weitere Informationen finden Sie hier.