„Es beruhigt sich auf und neben dem Platz“: Broschüre „Gewaltprävention im Männerfußball“ veröffentlicht

Gewalt-Eskalationen und Spielabbrüche: Konflikte  haben in den vergangenen Jahren den unterklassigen Männerfußball in der Stadt Essen geprägt.  Über die mehrjährige Interventionsmaßnahme zur Gewaltprävention, in dessen besonderer Fokus die Essener „Migrantenfußball“- Vereine standen, liegt nun ein Bericht vor. Die zahlreich durchgeführten Beratungsgespräche, Qualifizierungsmaßnahmen und gemeinsame Projekten, in den auch die Stärken dieser Vereine öffentlich und transparent gemacht wurden, haben die Gewaltausbrüche im Fußball  in der Stadt Essen deutlich reduziert. „Wir sind sehr zufrieden, dass das Miteinander auf und neben den Fußballplätzen sich zum Positiven verändert hat“, stellt der Projektleiter Prof. Dr. Ulf Gebken (Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften) fest. „Besonders der Fußballsport wird zunehmend mit sozialen und ethnischen Konflikten konfrontiert,  die nur behutsam, in einem Netzwerk  und mit der erforderlichen Anerkennung für das Engagement der zugewanderten Menschen gelöst werden können“.

Der Bericht ist hier einsehbar.