Förderpreis für Aylin Karabulut beim Augsburger Wissenschaftspreis 2019

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InZentIM gratuliert seinem Vorstandsmitglied Aylin Karabulut zur Auszeichnung in der Kategorie Förderpreis des Augsburger Wissenschaftspreises 2019! Frau Karabulut wird für ihre Masterarbeit „Diskriminierungserfahrungen von Schüler*innen ‚mit Zuwanderungsgeschichte’ im Schulwesen der Bundesrepublik Deutschland. Eine qualitative Studie an weiterführenden Schulen unter besonderer Berücksichtigung rassistischer Diskriminierung“ ausgezeichnet, die interdisziplinär an der Schnittstelle zwischen kritischer Migrationsforschung, bildungsbezogener Ungleichheitsforschung und Jugendforschung angesiedelt ist. Die Studie untersuchte Erfahrungen und Umfangsformen mit strukturellem Rassismus sowie deren biographische Relevanz für Schüler*innen und stellte damit eine aktuelle und zentrale Herausforderung der Migrationsgesellschaft Deutschlands in den Fokus. Von einer intersektionalen Perspektive ausgehend, legte die qualitativ-empirische Arbeit das Augenmerk insbesondere auf die Rekonstruktion von Rassismuserfahrungen von Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte.

Der 1997 erstmals ausgeschriebene Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien zeichnet hervorragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftler*innen aus, deren Forschung sich mit der interkulturellen Wirklichkeit in Deutschland und den damit zusammenhängenden Fragen und Herausforderungen auseinandersetzt. Die jährliche Ausschreibung wendet sich an alle wissenschaftlichen Disziplinen und will in besonderer Weise interdisziplinär und innovativ angelegte Qualifikationsarbeiten prämieren.

Die Preisverleihung findet am 15.07.2019 mit dem Oberbürgermeister der Stadt Augsburg im Rahmen einer Feierstunde im goldenen Saal des Augsburger Rathauses statt.

Weitere Informationen zum Augsburger Wissenschaftspreis finden Sie hier.

Am 17.04.2019 wurde auf jetzt.de, dem Online-Jugendformat der Süddeutschen Zeitung, ein Interview mit Aylin Karabulut zu Ihrer Arbeit und der Auszeichnung veröffentlicht. Das komplette Interview finden Sie hier.