Neue Forschungsgruppe Migration und Sozialpolitik am Institut Arbeit und Qualifikation zum Thema Governance, Gestaltung und Nutzung von (lokaler) Sozialpolitik im Zeichen der Flüchtlingsmigration

Das Verhältnis von Migration und nationalem Wohlfahrtsstaat ist voller Spannungen. Die Fluchtmigration der vergangenen Jahre rückt dieses Verhältnis neuerlich in den Fokus politischer Reformbestrebungen und wissenschaftlicher Beobachtungen.

Die neu gegründete Nachwuchsforschungsgruppe Migration und Sozialpolitik erforscht, wie Kommunen mit den sozialen Bedarfen von Migrantinnen und Migranten, insbesondere Geflüchteten, umgehen und wie sozialstaatliche Leistungen vor Ort genutzt werden.  Die vier in ihr angesiedelten Qualifikationsvorhaben fokussieren sich dabei auf Fragen

  • des Gesundheitsbewusstseins bzw. der Gesundheitsversorgung Geflüchteter (Andrea Rumpel)
  • der Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen (Katrin Menke)
  • der Bildungsintegration junger Erwachsener (Sandrine Bakoben)
  • der kommunalen Koordination sozialstaatlicher Angebote (Dr. Thorsten Schlee).

Damit leistet die Nachwuchsforschungsgruppe einen Beitrag zur Verknüpfung lokaler Governance-, NutzerInnen- und Wirkungsforschung. Sie entwickelt Theorien und Methoden lokaler Sozialpolitikforschung weiter und formuliert Empfehlungen für die kommunale Praxis.

Das Projekt wird vom BMAS Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitik Forschung (BMAS-FIS Netzwerk) gefördert und läuft bis einschließlich August 2020 (01.09.2017 – 31.08.2020).

Im Rahmen des Projekts findet am 31. Januar 2018 ein Auftaktworkshop statt. Nähere Informationen zum Workshop finden Sie hier. Bitte beachten Sie die Anmeldefrist (15.01.2018).

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: http://www.iaq.uni-due.de/projekt/2017/migsoz.php

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