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DeZIM in Gründung – InZentIM in DeZIM-Gemeinschaft

Am 28.6.2017 wurde in Berlin der Auftakt zur Gründung des neuen Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) feierlich begangen.

Die für das Jahresende vorgesehen formelle Gründung erfolgt unter Federführung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Die erheblichen Mittel für den Aufbau des Zentrums – insgesamt 6,8 Millionen € – stellte der Bundestag im November 2016 zur Verfügung. Die Gründung wird durch Kooperationsvereinbarungen mit den beteiligten Bundesländern unterstützt.

Vertreterinnen und Vertreter des DeZIM-Instituts, der DeZIM-Gemeinschaft und weiterer beteiligter Institutionen am 28.6.2017 in Berlin.
© photothek/Inga Kjer

Das DeZIM soll sich den zentralen Fragen der Integrations- und Migrationsforschung widmen, es soll bestehende Forschungsinitiativen und -strukturen nachhaltig stärken und vernetzen, Forschungslücken schließen und für die Gestaltung neuer gesellschaftlicher Herausforderungen abgesichertes Wissen bereitstellen. DeZIM wird von zwei miteinander verknüpften Einheiten gebildet: Mit dem zentral operierenden DeZIM-Institut in Berlin wird zukünftig ein Bündnis der sieben zentralen wissenschaftlichen Akteure in Deutschland, die DeZIM-Gemeinschaft, eng verbunden sein. Zu dieser DeZIM-Gemeinschaft zählt neben dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM), dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) u.a. Institutionen auch das im vorigen Jahr gegründete und am 8.2.2017 in Essen eröffnete Interdisziplinäre Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (InZentIM) der Universität Duisburg-Essen.

Weitere Informationen:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/auftakt-fuer-deutsches-zentrum-fuer-integrations–und-migrationsforschung-/117074