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Forschungsgruppe an der Universität Duisburg-Essen untersucht Zusammenhang von Migration und Demokratie

Die Stiftung Mercator hat einen neuen Projektverbund in ihre Förderung aufgenommen, der den Umgang europäischer Demokratien mit dem Thema Migration analysieren und übergreifende Empfehlungen zur Lösung von Herausforderungen in diesem Bereich entwickeln soll.

Die Koordination für das Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM) hat Prof. Vorländer (TU Dresden) übernommen. An der Universität Duisburg-Essen wird unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Niederberger (Professor für Praktische Philosophie) und Prof. Dr. Andreas Blätte (Professor für Public Policy) eine der Forschungsgruppen des Forums aufgebaut.

Die Duisburg-Essener Forschungsgruppe geht von der Voraussetzung aus, dass es für die Gestaltung der durch Migration bewirkten Herausforderungen und Konflikte wichtig ist, wie über Fragen von Migration und Integration diskutiert wird und welche Auswirkungen das von der Politik gewählte Handlungsrepertoire entfalten kann. Im Mittelpunkt der Arbeit der Forschungsgruppe stehen die Effekte politischer Steuerungsinstrumente auf Argumentationen und demokratische Willensbildung.

Die beiden Leiter der Forschungsgruppe an der Universität Duisburg-Essen sind Mitglied des Vorstands des Interdisziplinären Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung an der UDE (InZentIM).

Hier geht es zur Pressemitteilung der Stiftung Mercator: „Stresstest Flüchtlingskrise. Auswirkungen von Migration auf die europäischen Demokratien“: