Projekt bewilligt: Mobile Communication Database (MoCoDa)

Das Projekt ‚Mobile Communication Database (MoCoDa)‘ dient dem Aufbau einer Datenbank zur digitalen Kurznachrichtenkommunikation als Ressource für die germanistische Forschung und für die Lehrerausbildung. Sie dient ferner der Entwicklung von Materialien für den muttersprachlichen Deutschunterricht und für den Unterricht Deutsch als Fremdsprache (DaF)/Deutsch als Zweitsprache (DaZ).

Ziel des Vorhabens (Antragsteller: Prof. Dr. Michael Beißwenger, Prof. Dr. Wolfgang Imo, Prof. Dr. Evelyn Ziegler) ist der Aufbau einer innovativen Forschungs- und Lehrdatenbank mit digitaler Kurznachrichtenkommunikation für die linguistische und sprachdidaktische Forschung und Lehre sowie für den Unterricht an Schulen und die Förderung sprachlicher Kompetenzen im DaF/DaZ-Kontext. Die Datenbank soll in Forschungs- und Lehrprojekten eingesetzt werden, die einerseits Migration und Mehrsprachigkeit zum Gegenstand haben und bei denen es andererseits um die Entwicklung von Materialien und -konzepten für den muttersprachlichen Deutschunterricht, für den Unterricht in den Bereichen Deutsch als Fremdsprache (DaF) und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) sowie im Bereich Sprachliche Integration geht. Die Datenbank stellt eine Sammlung schriftlicher Alltagskommunikation bereit, die nicht zuletzt auch im Bereich der dringend notwendigen Deutschkurse für MigrantInnen eine wertvolle und einzigartige Ressource bildet. Das Projekt wird im Rahmen der Förderlinie „Infrastrukturelle Förderung für die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften in NRW“ gefördert (Projektlaufzeit: 1.1.2017-31.12.2017).